Samstag, 06-09-2008, Traiskirchen

(Morgen, Sonntag wird in Australien Vatergag gefeiert!)


Mein letzter Bericht wurde am 31.7.2008 versandt, 2 Wochen vor meiner Abreise aus dem Zentrum Australiens. Diese zwei Wochen waren eine schöne Zeit, waren eine Zeit des Rückblickes und des nach vorne Blickens.
Natürlich, nach 8 Monaten mit meinem Partner und unserem Kind - da ist es nicht so leicht zu erfühlen, wie es dann sein wird, wenn ich wieder in Österreich bin und sie zwei in Australien. Noch dazu war sich Shane am 31.7.2008 noch nicht sicher, ob der den langen (und doch auch teuren Weg) von Australien nach Österreich mit unserem Angas aufnehmen will.

...... Gott sei Dank.... hat er sich für diese Reise entschlossen, Gleichzeitig auch mit dem Hintergedanken und nicht wissend, wann wieder dazu Möglichkeit sein wird, dass wir alle drei hier in Österreich sind.

Die zwei letzten Wochen in Elbale und im Zentrum waren gekrönt mit dem Besuch der Harts Range Bush Sports Weekend, die wirklich ein Erlebnis für mich waren. Pferderennen haben wir nicht mehr erlebet, da wir erst am Sonntag, 3.8.2008 dem Spektakel beiwohnten, aber Tauziehen und Rodeo war auch gut. Prima Stimmung und Treffen von Lehrerfreunden aus Alcoota, einfach Spaß und Fun. Und die vielen Pferde und Rinder, die waren für Angas so und so „wie Weihnachten. Unsere Reise führte uns dann nach Alice Springs - über einen „Abschneider", wie Banjo meinte, aber die Fahrt war doppelt so lange wie normal, dafür durch Landschaften, die Urzeit und Dinosaurier Zeit gleich kommen. Über die Harts Ranges, hinauf, hinab, teilweise mit ganz schmalen Pisten, teilweise mit breiten fast „Buschautobahnen", vorbei an Rindertränken und Rinderherden, einfach himmlisch.
Unser erstes Buschcamp bezogen wir auf Ambalindum Station, auf einer Anhöhe, im Zentrum Australiens, umgeben von Berggipfeln im Umkreis von 360° einfach herrlich, wie auf einer Alm bei uns, und doch.....der Sternenhimmel, der war australisch. Noch dazu ging der Mond in dieser Nacht im ersten „Kipferl" auf, und da sind die Farben der hereinbrechenden Finsternis wie aus 1001er Nacht. Es war windstill, wir hatten ein riesiges Feuer lodern.....und es war einfach gut zu sein, unterm Sternenhimmel, in Gottes weiter Natur.
Nur wir drei im Umkreis von vielen Kilometern, mit ein paar Tieren. Soooooooo entspannend am großen Feuer, das loderte und knisterte. Und wieder einmal im Swag zu übernachten - wir drei - das war ja auch super schön, wenn auch Angas sich wie ein kleiner Wurm bewegt und oft die Hälfte des Platzes für sich in Anspruch nimmt.
Am Montag, 4.8.2009 war „Picknick Day" - ein Feiertag im Northern Territory, somit haben wir einen ganzen Ferientag für uns gewonnen, der uns weiter durch die Harts Ranges führte. Einmal sind wir einem Auto begegnet, dem Farmer, der seine Brunnen kontrollierte. That's it. Und unser Ziel war wieder Arltunga, um dann weiter über Ross River Homestead und den Ross Highway nach Alice Springs zu fahren. Gegen 16.00 Uhr waren wir in Ross River, dann ging es weiter in die N'Dhalia Gorge, wenige Kilometer entfernt vom Homestead, wo wir noch einen leuchtenden Sonnenuntergang miterleben durften und dann in einem windgeschütztem „Nest" umgeben von Gum Trees und Mulga Busches unser Bub gleich wieder Holz fürs Feuer sammelte und wir - unsere letzte Buschnacht für diesen Aufenthalt - verbracht haben. Sehr windig und kühl, dafür mit einem Konzert am Abend und am Morgen - Vogelstimmen der Natur! Der nächste Tag in Alice Springs war mühsam und stressig, so wie immer. Aber wir konnten „alles" erledigen und um 16.30 Uhr ging es wieder zurück nach Elbale, wo wir gegen 20.00 Uhr dann auch wieder zu Hause waren.
Es wart schön, sich dem Camp zu nähern. Es waren einige Campfeuers entfacht, denn wie schon so oft, waren „Verwandte" der aboriginal Großfamilie da, die diesmal (trotz relativ kalter Temperaturen) nicht im Haus und Hof übernachteten, sondern draußen, im Busch, und dort ihre Campfeuer lodern hatten.
Ja und meine Tage in Elbale, die waren dann schon geprägt für mich ans Packen und an die Abreise am 15.8.2008 zu denken, gleichzeitig aber auch damit, meine Familie nochmals so richtig zu genießen, was uns sehr gut gelungen ist, in dieser letzten kommenden Woche.
Aufregung gab es nochmals, als Shane's Lastwagen im Fluss (Sandbett = Zufahrtsstraße zu Banjo!) stecken blieb, und wir zwei Autos und den Traktor benötigten, um ihn wieder fahrtüchtig zu machen. Natürlich genoss ich Angas, der mehr und mehr versteht und spricht, und in den letzten Tagen besonders gerne die „family hugs" machte - er in der Mitte, Papa und Mum rechts und links Hände und den Hals, Köpfe zusammen und am liebsten ist es ihm wenn Kaiser unser Hund auch noch dabei ist.

Und es ist so eindeutig, wenn er sich mit uns verständigt:
„Come on!" = Geh jetzt endlich mit mir weiter und spiele mit mir oder schalte DVD oder Radio ein.
„Sitta Mum" = setz dich hier bitte nieder und spiele mit mir.
„Go away" = Gehe weg, ich will jetzt niemanden da haben, der mich beobachtet (besonders wenn er am Topf oder am Klo sitzt)
„Come" = Komm her, ich möchte dich umarmen und dir ein Bussi geben.
„Gut" = Wenn er Wunden bläst und dir erklärt, dass wieder alles gut ist.
„Gone" = Das ist jetzt weg, nicht mehr da - und natürlich versteckt sich Angas sehr sehr gerne, denn er ist dann auch „Gone" um dann mit viel Gelächter wieder aufzutauchen und einen Jubelschrei auszustoßen.
„Two, two" = One, two, three, go! (a big swing or a jump, that's what I am waiting for!)

Am 8.8.2008 hatten wir drei noch so etwas wie einen Feiertag. Angas ist an diesem besonderen Datum 2 ½ Jahre alt. Das muss gefeiert werden, und gleichzeitig feierten wir Shane's Geburtstag im Vorfeld, der dann am 9.9.2008 ist.
Die letzten Tage vor meiner Abreise schaue ich noch die Lieblingsvideos mit Angas an, und die „Zauberflöte" (Aufnahme aus dem Steinbruch St. Margarethen) gehört dazu. Er weiß schon ganz genau im Vorfeld, wer denn als nächstes kommt und was sich da abspielt, die „Gau Gaus" (= Hühner), „Pfe" (= Pferde), „Nackt"(= Königin der Nacht"), die „hmhm-Szenen" (= wenn Papageno sein Schloss bekommt), „Bub" (= die Szenen mit den Kindern),....
Was er auch liebt sind die „Baby Einstein" DVDs - ich weiß nicht, ob es die bei uns auch gibt? Das sind exzellent gemachte „Lern DVDs" für Kinder von 0-5 Jahren (und darüber) zu verschiedenen Themen, mit viel (klassischer) Musik, einprägsamen Bildern, Farben, Kindern, Worten,.... ja und „Sam, der Feuerwehrmann", „Der kleine rote Traktor", die „Wiggles" und „Bob, the builder"......das sind schon auch Lieblinge unseres kleinen Buben.

Es geht uns gut. Eine letzte Hürde mit Unstimmigkeiten am Sonntag und Montag vor meiner Abreise am Freitag, 15.8.2008, die packten wir (Shane und ich) auch noch. Ja und dann heißt es Abschied nehmen.
Ursprünglich hatte ich mir noch ein Buschcamp gewünscht in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, aber - es waren nun wirklich kühle und vor allem windige Tage und Nächte, sodass ich darauf verzichtete.
Dafür hat Shane noch einmal seinen haubenverdächtigen „Kangaroo Stew" gekocht und am Freitag, 15.8.2008 ging es dann mit Sack und Pack (ich hatte natürlich viel zu viel Gepäck!) um 8.00 Uhr nach Alice Springs, 12.00 Flughafen, 14.00 Uhr Abflug.
Ich glaube, Angas wusste in den letzten 2 Tagen, dass ich abreise. Er war anders, wich nicht von meiner Seite. „Mum, Come" (hug) gab es alle Stunden und gleichzeitig war er so aufgeweckt und fröhlich und erfand so viele neue Spiele, als würde er mir nochmals zeigen, was er denn schon alles kann.
Seine Küsse, die er in der Abflughalle an mich schickt, als ich bereit bin zum Boarden, diese und das Bild dazu, die sind fest in meinem Herzen verankert.

...... eine Woche später, 22.8.2008 als ich wieder in Österreich bin und mit Shane telefoniere, der mittlerweile wieder in Elbale ist (nach 6 Tagen Buschcamp mit Angas) bricht mir fast das Herz. Angas war verzweifelt. Nicht während der Buschreisen, das war er ja gewöhnt, aber als die Männer im Van waren, da hat er mich gesucht. Heute, zwei Wochen später, hat sich das Gott sei Dank gelegt. Wir haben schon mehrere Male telefoniert. Er sagt zwar nicht viel aber er nickt immer....und das ist schon gut so. Wenn er mich hört, und wahrscheinlich auch die Sprache (denn ich spreche ja deutsch mit ihm), dann sagt er sehr wohl immer „Mum" und wiederholt ein paar meiner Wörter.

Meine Reise führte mich von Alice Springs nach Perth, wo ich von Freitag bis Dienstag bei meiner Freundin Irene leben konnte, mit der ich einige Ausflüge machte und wir die Zeit genossen.
Rodnest Island mit den Quokas (da war ich noch nie vorher!) bescherte uns einen echten schönen „Sommertag" (es ist ja noch Winter, aber in Perth lässt sich' s schon leben - blauer Himmel, Sonnenschein, Bootfahrt, Busfahrt, Spaziergänge,....und das bei rund 25° C).
Irene und ich - wir waren im Theater, im Kino, in Freemantle, haben ihre Familie besucht, waren „Scampi essen" und genossen so unsere Freundschaft - eine Nacht länger als geplant - weil mein Handgepäck zu schwer war und bei den strengen Kontrollen in Australien nicht durch kam. Ich hatte keine Zeit mehr zum Umpacken - und ich wurde einfach auf eine Maschine am nächsten Tag umgebucht - was okay war.
Abflug von Perth am Mittwoch, 20.8.2008 nach Dubai. Glück gehabt mit meinem Gepäck. Ein bisschen umgepackt und eine nette Dame am Abfertigungsschalter!
2 Nächte Dubai....um gleich einmal einen vollen Schock zu erleben. Von der australischen Wüste, nach Perth und dann nach Dubai. Viel unterschiedlicher kann es ja wohl nicht sein. Eine Busrundfahrt am ersten Tag in dieser Stadt der Extreme führte mich von einem Shoppingcenter zum nächsten. Nachdem Shoppen ja nicht wirklich meine Sache ist habe ich sie mir mal von außen angesehen und bin einfach im Bus sitzen geblieben, genauso wie diese ganz tollen Hotels in die du so und so nicht hinein darfst, wenn du dort nicht Gast bist. Eine Bootsfahrt am Dubai Creek wo sich Tradition und Moderne treffen war richtig entspannend. Den Abend verbrachte ich so, wie wahrscheinlich viele der Einwohner Dubais - in einem Shopping Center. Ich war in dem mit der Schihalle, um gleich bei den Extremen in der Wüste zu bleiben!
Mein Hotel lag in „walking distance" von den Souks, dem Gewürzmarkt, Goldmarkt und den Alten Souks, wo ich den Freitag verbrachte.
Gegen 10.00 Uhr sperrten die vielen Läden in den engen Gässchen auf. Die Straßen waren gefüllt mit Männern, die auf den Bänken saßen, den Frauen - gekleidet wie wir im Westen bis zu den Frauen, von denen nur der Schlitz der Augen zu sehen ist. Um 12.00 Uhr stand schon wieder alles still - denn das Wochenende in Dubai ist am Freitag und am Samstag!
Nachdem ich ja vor 30 Jahren nur ganz kurz Zeit einige Tage in Marokko verbracht habe, konnte ich das „Spektakel" der Gebetsstunde noch nie miterleben. Von den Moscheen (und derer gibt es genug in Dubai) riefen die Muezins und von allen Seiten strömten die Menschen mit ihren Gebetsteppichen in diverse Moscheen. Manche Männer breiteten ihren Teppich gleich am Fußgängerweg aus......und so erfolgte das Gebet. Es dauerte eine gute Stunde, wenn nicht länger. Für mich war es ein Rätsel wie nach dem Gebet, jeder seine Schuhe wieder findet?
Gleichzeitig war auch Gebetszeit im Indischen Tempel, wo die Schuhe in richtigen Fächern abgestellt wurden.
Interessant zu beobachten war auch das Herankarren der Arbeiterbrigarden. Ganze Busse voller Arbeiter wurden angekarrt um im Park, auf der Straße, am Bau etc zu arbeiten - und Baustellen gibt es mehr als genug in Dubai!!!!
Ich denke - so etwas habe ich noch nicht gesehen!!!! Noch dazu wenn ich mir vor Augen führe, dass diese künstliche Stadt in der Wüste (aus einem kleinen Dorf hervorgehend ) erst nach den ersten Erdölfunden seinen Aufschwung nahm!!!!
NEIN - leben möchte ich da nicht!
... und die Arbeiter....die leben wahrscheinlich auch nicht wirklich gut. Aus aller Herren Länder kommen sie - Inder, Phillippinos, Afrikaner, Europäer,.....und dazu die einheimischen Araber. Ein Gewirr und Gemisch!
Den letzten Abend meiner langen Reise verbrachte ich nochmals in der Wüste und im Sand.
„Wüstentour" - mit abenteuerlichen Fahrten über Dünen mit einem 4 WD, Grillen, Bauchtanz, Henna Tatou (das mittlerweile ganz verschwunden ist). So richtig touristisch - aber ich wollte einfach nochmals draußen sein, unter den Sternen (die hier viel weniger waren, weil wir nicht weit weg waren von der Stadt), im Wüstensand sitzen und Natur schnuppern.
2 Tage Dubai - es war interessant - aber genug!

Am Samstag, 23.8.2008 landete ich mit etwas Verspätung in Wien Schwechat, wo mich um 14.00 Uhr meine Mutter erwartete.
Ich bin wieder zu Hause.

Was nehme ich hierher mit - von 8 Monaten Australien?
Die Weiten des Lands, den Sternenhimmel in der Seele, die Offenheit der Menschen, die Zusammengehörigkeit einer Familie in Australien und einer hier in Österreich.
Das einfache Leben im Busch, mit aboriginal Freunden, wo ich gut aufgenommen war, die sehr traurig waren, über meine Abreise, mir noch ein wunderschönes Foto als Abschiedsgeschenk gegeben haben, und die ich vielleicht wieder mal sehen werde. Ihr Leben im Jetzt, das ist schon ansteckend, wenn gleich für uns in unserem Geschäftsleben nur bedingt zu verwirklichen. Traurig stimmte mich immer wieder die Tatsache, dass Alkohol Einzug gehalten hat in diese Kultur, und so viel zerstört. Die politische Situation ist ebenfalls nicht abzuschätzen und die Versuche der australischen Regierung die „gap" (Spalt - oder ist es ein Abgrund?) zwischen Weiß und Schwarz zu schließen wird meines Erachtens nur dann möglich sein, wenn auf die echten Bedürfnisse der Eingeborenen geachtet wird, und ihnen nicht einfach ein westlicher Mantel übergestülpt wird. Schwierig.....weil schon so viel schief gelaufen ist und sich mittlerweile eine „Aboriginal Industrie" entwickelt hat, mit dermaßen vielen Institutionen und Einrichtungen, die so vielen weißen Menschen Arbeitsplätze schaffen, dass echte Hilfe in vielen Fällen nicht möglich sein wird.
Ich bin schon neugierig - ich habe mich um die Registrierung als Lehrer im Nordterritorium beworben. Lehrer sind dort Mangelware! Ich bin schon neugierig, ob ich eine Chance habe??!!
Schulbeginn ist am 28.1.2009 - somit habe ich meinen Flug gebucht. Am 21.1.2009 geht es wieder nach Australien. (Shane und Angas fliegen ein paar Tage vor mir ab). So wie das aussieht bleibe ich länger als 8 Monate.....und da kann ich dann wieder berichten, aus dem Busch.
Shane und Angas kommen am 12.11.2008 nach Österreich. Ich freue mich schon, wenn gleich auch meine Zeit bis dorthin mehr als stressig ist, da ich mit Workshops über Australien voll ausgebucht bin, ich gleichzeitig damit aber täglich eine Reise mache, zu meiner Familie in Down Under und zu vielen Plätzen und Ereignissen, die sich mir eingeprägt haben. Jetzt werde ich den zweien täglich in der Früh 7.30 hier meine Sternenwünsche schicken, kurz vor Beginn meiner workshops, dann ist es 15.00 Uhr bei ihnen. ( Monate lang habe ich um 15.00 Uhr meine Sternengrüße nach Österreich geschickt - Tag täglich - damit die Verbindung bleibt.)

Heute, zwei Wochen nach meiner Ankunft in Österreich bin ich wieder gelandet. Die ersten Tage nach der Rückkehr ist es der Körper der da ist, Geist und Seele kommen erst später nach. Die brauchen ein bisschen länger. Von der Bescheidenheit und Ruhe des Busches zurück in die österreichische Schnelllebigkeit, zurück zu Rechnungen, Banken, Telefon, Internet (das zwischendurch mal 5 Tage abgeschaltet war - und das nicht einmal aus eigenem verschulden!).

Aber auch zurück zu meiner Familie und Freunden hier. Ich verbrachte schon viel Zeit mit meiner Mama, die sich schon sehr auf meine Rückkehr gefreut hat, und die sich, so glaube ich, auch schon auf einen Besuch in Australien freut.
Ich habe Zeit mit meinem Papa verbracht und mit der Familie meines Bruders Andreas. Es war mir wichtig, meine Neffen und Nichten wieder zu treffen, um hier so richtig anzukommen.
Das Eis Essen heute, war „nur" mit den Neffen, die immerhin fast 18 und 16 sind und ich es einfach toll von Ihnen gefunden habe, dass sie mit ihrer „alten" (immerhin bin ich mittlerweile 50) Tante sich beim Eis Peter treffen, ihr einen Willkommensschmatz auf die Wange drücken und die Zeit genießen.
Die Mädels, die ja die jüngeren sind, waren nicht da, aber - irgendwann werde ich sie hoffentlich auch gemeinsam treffen, sodass meine Rückkehr hierher „abgeschlossen" ist.
Mein Weihnachtswunsch 2007 (siehe erster Reisebericht) an die „Kinder" war, gemeinsam des Krippenspiel in Traiskirchen zu besuchen. Nachdem Peter demnächst 18wird, versprach ich ihm bereits heute, dass ich mir diesmal einen gemeinsamen Kino Besuch wünsche. Ich bin schon neugierig, ob wir das vor meiner Abreise am 21.1.2009 mit allen vier Kindern gemeinsam schaffen werden?

Ein Spaziergang durch die Weingärten am Sonntag, der wird meine Rückkehr dann so richtig abschließen (nein, noch immer nicht, klein Julia fehlt noch zum „Zurückkehren nach Österreich" in meiner Sammlung!), sodass ich ab Montag dann wieder voll da bin, arbeiten kann, Australien verbreiten kann, Freunde treffen kann, in die Schulen wandere und euch anstecke mit meinem Virus.
Sonntag 7.9.2008 war hier auch noch gekrönt von der Feier des 50-jährigen Priesterjubiläums unseres Pfarrers hier in Traiskirchen, was mir gleichzeitig Gelegenheit bot, mit vielen lieben Freunden und Bekannten zu plaudern und hier anzukommen.

Ich bin schon neugierig, wer uns dann aller besucht, in unserer „neuen" Heimat - oder besser gesagt, in meiner zweiten Heimat. Denn Österreich wird immer meine Heimat bleiben, mit meiner Familie, mit meinen Eltern, Geschwistern, Neffen und Nichten, Freunden und Bekannten,......aber......ich begebe mich jetzt auf eine neue Reise, neue Erfahrungen zu sammeln, weiter zu gehen, einen Weg des Erlebens und Lebens, in einem Land, das mich fasziniert mit seinen Weiten, seiner Offenheit und Geradlinigkeit, wo das Zusammenleben in einer muli-kulturellen Gesellschaft spannend und abwechslungsreich ist, gepaart mit der Gesellschaft der Ureinwohner eine Faszination innehat.
Die Hürden der Arbeitsstelle und des „permanent residency" Visums hoffentlich genommen werden, und ich dann dort meine eigene Familie habe, einige Jahre später als der Normalfall - aber es ist ja nie zu spät im Leben......

Leider, lässt es meine Zeit nicht zu, euch alle der Reihe nach zu treffen oder auch nur anzurufen. Melde du dich, meldet ihr euch........oder kommt einfach vorbei, am 30.10.2008:

ART & WEIN - VIELSEITIGES AUSTRALIEN
ABENTEUER REISE ....
..... zu den Ureinwohnern in Zentralaustralien
..... mit einer Ausstellung
..... und - Weinverkostung Weingut
Schaflerhof, Traiskirchen
..... Live - Didgeridoo Musik
..... sowie „Bilby Hörbücher"

ORT: Leo Fuhrmannsaal, Traiskirchen - Tribuswinkel
Kirchenplatz, Nähe der Kirche
ZEIT: Donnerstag, 30.Oktober 2008, 19.00 Uhr - Vortrag
Ausstellung geöffnet:
Freitag, 31. Oktober 2008, von 17.00 bis 20.00 Uhr

Eintritt: Freier Beitrag!
Eine Veranstaltung im Rahmen der Kulturtage der Stadtgemeinde Traiskirchen

Anfahrt Tribuswinkel:
A 2, Abfahrt Baden, in Richtung Tribuswinkel, Ortszentrum
www.tribuswinkel.at <http://www.tribuswinkel.at/>


Ich freue mich, dich / euch dort zu treffen!

Ich hoffe, du/ihr hattet eine schöne Ferienzeit in Österreich, es geht euch gut und ihr seid gesund!

Bewahre deinen Traum.....
und sei umarmt

Maria
Shane und Angas

FOTOTEXT: Goodbye Elbale, 14.8.2008

P.S.: 8.9.2008 Ich habe gerade mit Shane und Angas telefoniert. Es geht ihnen gut. Angas spricht zwar nicht viel am Telefon, aber er nickt und lacht. Heute hat er dann sogar noch zu sprechen begonnen, Wörter die ich nicht verstanden habe, ....aber er muss sich sehr bemüht haben, hat Bussi geschickt und gelacht, besonders beim „Mäuschen übers Häuschen-Spiel".




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